Nach Ende des Koreakrieges wurde am 38° Breitengrad die Grenze zwischen Nord und Südkorea gezogen. Die Grenze besteht aus einem 4 km breitem Bereich, der zur Hälfte Nord und zur Hälfte Südkorea gehört. In diesem Niemandsland verläuft die eigentliche Grenze. In dieser Zone dürfen und wollen keine Menschen leben. Es ist die am stärksten bewachte Grenze der Welt. Heute haben wir einen Trip zur Grenze gemacht. nach einer Stunde Busfahrt und 2 maligem kontrollieren unserer Pässe sind wir als erstes zu einem Infiltrationstunnel, den die Nordkoreaner gegraben haben, um in Südkorea einen Angriff starten zu können, gefahren. Man darf während der Fahrt keine Bilder machen, man sah nur mehr Stacheldrahtzaun und Absperrungen vor Minenfeldern, wodurch uns schon ein bisschen mulmig wurde. Auf dem Bild der Eingang zumTunnel:
Danach gings weiter ins UN Camp Bonifas, wo die UN Soldaten stationiert sind. nach etlichen Kontrollen und viel Stacheldraht,Minenfeldern an der Seite sind wir in das Camp gelangt bevor wir dann in die JSA(Joint Security Area) gefahren sind. dazu gabs wieder ein paar Kontrollen und dann waren wir am Ziel. Manche von euch werden die blauen Häuschen aus dem Fernsehen kennen und wer nicht: die häuschen stehen mitten in der Grenze,also durch die Häuschen verläuft die Grenze. die JSA is die einzige Möglichkeit wo Nord und Südkorea aufeinander treffen, ansonsten ist die Grenze ja 4km breit. In diesen Häuschen haben auch die Waffenstillstandsverhandlungen stattgefunden, die letzen Atomabrüstungsgespräche auch. Leider befinden sich die beiden Koreas ja noch immer im Kriegszustand. In einem der Häsuchen durften wir auch fotografieren(die Soldaten sagen einem genau wo man fotografieren darf und wo nicht) und dort war es auch möglich nach Nordkorea zu gehen, zumindest ein paar Meter(auf dem dritten Foto steh ich nu in Südkorea, auf dem 4 und 5 bin ich in Nordkorea, das eine ist ein Südkoreanischer Soldat, die tragen immer Sonnenbrillen, damit sie immer den Augenkontakt zu nordkoreanischen Soldaten vermeiden, echt arg). Wir waren auch ständig unter nordkoreanischer Beobachtung, wie das letzte Foto zeigt(Soldat mit Fernglas).Anbei ein paar Eindrücke:
Das ganze Gelände ist natürlich mit hunderten Kameras ausgestattet, da kann keiner unbemerkt über die Grenze gehen. Auf diesem Gelände ist auch noch die “Bridge of no return”, die Brücke ohne Wiederkehr. Hier konnten sich 1953 nach Ende des Krieges die Gefangenen aussuchen auf welche Seite sie gehen (Die Grenze verläuft hier in der mitte der Brücke, wir durften net aussteigen, weils zu gefährlich ist, gleich am Ende der Brücke ist nämlich ein nordkoreanischer Posten). Glück hatte,wer Südkore wählte.
Alles in allem war es sehr beeindrucken und auch a bissal bedrückend, so eine Grenze und soviel Stacheldraht hab ich nu nie gesehen. Es gibt ja net nur eine Grenze sonder gleich 3 hintereinander, einfach unglaublich. Also ich bezweifle stark dass da jemals Frieden sein wird.
Dezember 3, 2007 um 4:26 pm |
der ausflug war sicher interessant, aber wohl nicht ganz ungefährlich mit diesen minenfeldern und menschen, die brillen tragen um den augenkontakt zu vermeiden.
Dezember 4, 2007 um 2:06 pm |
naja passiert is nu nie was mit touristen aber trotzdem muss ma vorsichtig sein, man darf auch nirgend hinzeigen, da könnten die nordkoreaner glauben man zielt auf sie!
Dezember 5, 2007 um 11:29 am |
also ich möcht nicht dort stationiert sein! Mir hat Burgenland schon gereicht und das ist ja um vieles heftiger…..richtiges Pulverfass
Dezember 5, 2007 um 11:44 am |
lol gg…..stimmt….naja im burgenland gibts auch keine minenfelder und stacheldraht……lol……da lob ich mir fast das burgenland lol…..
Dezember 19, 2007 um 8:02 pm |
Lieber Martin!
Wir wünschen Dir eine schöne Reise ins friedliche Heimatland!
Auf ein frohes Wiedersehen
Herta und Lui
Dezember 20, 2007 um 9:07 pm |
Hallo Martin !
Es wird Zeit die Zelte abzubrechen, damit du am 23. zu Hause bist. Wir hoffen das Flugzeug ist groß genug für deine GESCHENKE an uns.
Santa Claus is coming to town!!!!!!!!!!!!!!!!!
lg die Salzburger